Gustav Mahler - VIII Symfonia

VIII Symfonia Gustava Mahlera jest – obok Gurrelieder Arnolda Schönberga – chyba najbardziej spektakularnym spełnieniem romantycznej idei muzycznego maksymalizmu. Wszystko w niej wydaje się być ekstremalne, zwielokrotnione, zintensyfikowane: filozoficzno-etyczna idea, środki techniki kompozytorskiej i wreszcie obsada. W twórczości kompozytora dzieło zajmuje miejsce samotne, oddzielając od siebie czysto instrumentalną trylogię symfonii V-VII od dzieł późnych. Symfonia skomponowana została w roku 1906, w rok później kompozytor partyturę wykończył i zinstrumentował. Prawykonanie odbyło się we wrześniu roku 1910 w Monachium i było największym sukcesem Mahlera za jego życia. Prawykonanie zaangażowało niespotykaną w historii liczbę wykonawców – dość powiedzieć, że na estradzie stanęło wówczas 1029 artystów. Emil Gutman, który całe to gigantyczne przedsięwzięcie organizował nadał Symfonii – wbrew woli kompozytora – chwytliwy medialnie tytuł Symfonii Tysiąca, który przylgnął do dzieła na dobre. Sam Mahler nazwał swoje dzieło „orędziem miłości w nieczułych czasach”. Kosmologiczny wymiar utworu podkreślały komentarze kompozytora, który w dynamicznych spiętrzeniach orkiestrowo-chóralnej masy doszukiwał się brzmienia Uniwersum. „To już nie są ludzkie głosy, ale krążące planety i słońca” wyjawiał w liście do Willema Mengelberga.
I część Symfonii wykorzystuje łaciński hymn Veni Creator. W tym gigantycznym Allegro impetuoso, zbudowanym w formie allegra sonatowego potęga brzmienia przekracza wszelkie wyobrażalne na początku XX wieku standardy, a kompozytor wykorzystuje i intensyfikuje wszystkie dostępne mu środki. Ich bazą jest beethovenowska praca tematyczna skrzyżowana z quasi-bachowską polifonią. Marszowy impet muzyki podkreśla jaskrawa instrumentacja i ostra, chwilami wręcz bitonalna harmonika.
Część druga wykorzystuje tekst finałowej sceny z drugiej części Fausta Goethego, tworząc z ogniwem początkowym rodzaj estetycznego collage’u, który wyraża ideę wszechogarniającej miłości. Mamy tu syntezę elementów symfonicznych, kantatowych, pieśniarskich, a nawet operowych. Muzyka staje się delikatna, a potężna orkiestra podlega nieustannej kameralizacji. Jak zauważa Bohdan Pociej „późnoromantyczną mową dźwięków mówią do nas nie tylko postacie świętych, błogosławionych, aniołów, ale i skały, rozpadliny, góry, las, drzewa, woda… Z półmrocznego tła Natury wyłania się w rozbłyskach światło rzeczywistości sakralnej, zwiastując odkupieńczą ofiarę miłości”.
VIII Symfonia Mahlera to dzieło pod każdym względem niejednoznaczne, stanowiące w dorobku wiedeńskiego artysty oś symetrii: to, co było wcześniej w jakimś sensie do niej zmierzało, to, co zdarzyło się później stopniowo, na zasadzie negacji od niej się oddalało.
Marcin Gmys


I
Hymnus: Veni, creator spiritus

Veni, creator spiritus,
Mentes tuorum visita;
Imple superna gratia,
Quae tu creasti pectora.
Qui Paraclitus diceris,
Donum Dei altissimi,
Fons vivus, ignis, caritas,
Et spiritalis unctio.
Infirma nostri corporis
Virtute firmans perpeti;
Accende lumen sensibus,
Infunde amorem cordibus.
Hostem repellas longius,
Pacemque dones protinus;
Ductore sic te praevio
Vitemus omne pessimum.
Tu septiformis munere,
Dexterae paternae digitus.
Per te sciamus da Patrem,
Noscamus (atque) Filium,
(Te utriusque) spiritum
Credamus omni tempore.
Da gaudiorum praemia,
Da gratiarum munera;
Dissolve litis vincula,
Adstringe pacis foedera.
Gloria Patri Domino,
Deo sit gloria et Filio
Natoque, qui a mortuis
Surrexit, ac Paraclito
In saeculorum saecula.
Mahler did not use the text in parenthesis.

II
Schlußszene aus Faust

Letzte Szene aus dem zweiten Teil von Goethes Faust
Last Scene from the second part of Goethe's Faust

BERGSCHLUCHTEN, WALD, FELS, EINÖDE.
HEILIGE ANACHORETEN
(gebirgauf verteilt, gelagert zwischen Klütten)
Waldung, sie schwankt heran,
Felsen, sie lasten dran,
Wurzeln, sie klammern an,
Stamm dicht an Stamm hinan.
Woge nach Woge spritzt,
Höhle, die tiefste, schützt.
Löwen, sie schleichen stumm,
Freundlich um uns herum,
Ehren geweihten Ort,
Heiligen Liebeshort.

PATER ECSTATICUS
(auf- und abschwebend)
Ewiger Wonnebrand
Glühendes Liebeband,
Siedender Schmerz der Brust,
Schäumende Gotteslust!
Pfeile, durchdringet mich,
Lanzen, bezwinget mich,
Keulen, zerschmettert mich,
Blitze, durchwettert mich!
Daß ja das Nichtige
Alles verflüchtige,
Glänze der Dauerstern,
Ewiger Liebe Kern!

PATER PROFUNDUS
(tiefe Region)
Wie Felsenabgrund mir zu Füßen
Auf tiefem Abgrund lastend ruht,
Wie tausend Bäche strahlend fließen
Zum grausen Sturz des Schaums der Flut
Wie strack, mit eig'nem kräft'gen Triebe,
Der Stamm sich in die Lüfte trägt;
So ist es die allmächt'ge Liebe,
Die alies bildet, alles hegt.
Ist um mich her ein wildes Brausen,
Als wogte Wald und Felsengrund,
Und doch stürzt, liebevoll im Sausen,
Die Wasserfülle sich zum Schlund,
Berufen gleich das Tal zu wässern:
Der Blitz, der flammend niederschlug,
Die Atmosphäre zu verbessern,
Die Gift und Dunst im Busen trug,
Sind Liebesboten, sie verkünden,
Was ewig schaffend uns umwallt.
Mein Inn'res mög' es auch entzünden,
Wo sich der Geist, verworren, kalt,
Verquält in stumpfer Sinne Schranken,
Scharf angeschloss'nem Kettenschmerz.
O Gott! beschwichtige die Gedanken,
Erleuchte mein bedürftig Herz!

CHOR DER ENGEL
(Schwebend in der höheren Atmosphäre, Faustens Unsterbliches tragend)
Gerettet ist das edle Glied
Der Geisterwelt vom Bösen:
Wer immer strebend sich bemüht,
Den können wir erlösen;
Und hat an ihm die Liebe gar
Von oben teilgenommen,
Begegnet ihm die sel'ge Schar
Mit herzlichem Willkommen.

CHOR SELIGER KNABEN
(um die höchsten Gipfel kreisend)
Hände verschlinget euch
Freudig zum Ringverein,
Regt euch und singe
Heil'ge Gefühle drein!
Göttlich belehret,
Dürft ihr vertrauen;
Den ihr verehret,
Werdet ihr schauen.

DIE JÜNGEREN ENGEL:
Jene Rosen, aus den Händen
Liebend-heiliger Büßerinnen,
Halten uns den Sieg gewinnen
Und das hohe Werk vollenden,
Diesen Seelenschatz erbeuten.
Böse wichen, als wir streuten,
Teutel flohen, als wir trafen.
Statt gewohnter Höllenstrafen
Fühlten Liebesqual die Geister,
Selbst der alte Satans-Meister
War von spitzer Pein durchdrungen.
Jauchzet auf! es ist gelungen.

DIE VOLLENDETEREN ENGEL:
(Chor mit Altsolo)
Uns bieibt ein Erdenrest
Zu tragen peinlich,
Und wär' er von Asbest
Er ist nicht reinlich.
Wenn starke Geisteskraft
Die Elemente
An sich herangerafft,
Kein Engel trennte
Geeinte Zwienatur
Der innigen beiden;
Die ewige Liebe nur
Vermag's zu scheiden.

DIE JÜNGEREN ENGEL:
Ich spur soeben,
Nebelnd um Felsenhöh',
Ein Geisterleben.
Regend sich in der Näh'.
Seliger Knaben,
Seh' ich bewegte Schar
Los von der Erde Druck,
Im Kreis gesellt,
Die sich erlaben
Am neuen Lenz und Schmuck
Der obern Welt.
Sei er zum Anbeginn,
Steigendem Vollgewinn
Diesen gesellt!

DIE SELIGEN KNABEN:
Freudig empfangen wir
Diesen im Puppenstand;
Also erlangen wir
Englisches Unterpfand.
Löset die Flocken los,
Die ihn umgeben!
Schon ist er schön und groß
Von heiligem Leben.
(entzückt)
Höchste Herrscherin der Welt,
Lasse mich im blauen,
Ausgespannten Himmelszelt
Dein Geheimnis schauen!
Bill'ge, was des Mannes Brust
Ernst und zart beweget
Und mit heil'ger Liebeslust
Dir entgegen träget!
Unbezwinglich unser Mut,
Wenn du hehr gebietest;
Plötzlich mildert sich die Glut,
Wenn du uns befriedest.

DOCTOR MARIANUS UND CHOR:
Mutter, Ehren würdig,
Jungfrau, rein im schönsten Sinn,
Uns erwählte Königin,
Göttern ebenbürtig.

Chor:
Dir, der Unberührbaren,
ist es nicht benommen,
Daß die leicht Verführbaren
Traulich zu dir kommen.
In die Schwachheit hingerafft,
Sind sie schwer zu retten;
Wer zerreißt aus eig'ner Kraft
Der Gelüste Ketten?
Wie entgleitet schnell der Fuß
Schiefem, glattem Boden!
(Mater gloriosa schwebt einher)CHOR DER BÜSSERINNEN:
(und Una Poenitentium)
Du schwebst zu Höhen
Der ewigen Reiche,
Vernimmt das Flehen,
Du Gnadenreiche!
Du Ohnegleiche!

MAGNA PECCATRIX:
(St. Lucae Vll, 36)
Bei der Liebe, die den Füßen
Deines gottverklärten Sohnes
Tränen ließ zum Balsam fließen,
Trotz des Pharisäer-Hohnes:
Beim Gefäße, das so reichlich
Tropfte Wohlgeruch hernieder,
Bei den Locken, die so weichlich
Trockneten die heil'gen Glieder.

MULIER SAMARITANA:
(St. Joh. IV)
Bei dem Bronn, zu dem schon weiland
Abram ließ die Herde führen:
Bei dem Eimer, der dem Heiland
Kühl die Lippe durft' berühren,
Bei der reinen, reichen Quelle,
Die nun dorther sich ergießet,
Überflüssig, ewig helle,
Rings, durch alle Welten fließet -

MARIA AEGYPTIACA:
(Acta Sanctorum)
Bei dem hochgeweihten Orte,
Wo den Herrn man niederließ,
Bei dem Arm, der von der Pforte,
Warnend mich zurücke stieß,
Bei der vierzigjähr'gen Buße,
Der ich treu in Wüsten blieb,
Bei dem sel'gen Scheidegruße,
Den im Sand ich niederschrieb -

Zu Drei:
Die du großen Sünderinnen
Deine Nähe nicht verweigerst,

DOCTOR MARIANUS:
(in der höchsten, reinlichsten Zelle)
Hier ist die Aussicht frei,
Der Geist erhoben!
Dort ziehen Frauen vorbei,
Schwebend nach oben.
Die Herrliche mittenin
Im Sternenkranze,
Die Himmelskönigin,
Ich seh's am Glanze.
Und ein büßendes Gewinnen
In die Ewigkeiten steigerst,
Gönn' auch dieser guten Seele,
Die sich einmal nur vergessen,
Die nicht ahnte, daß sie fehle
Dein Verzeihen angemessen!

UNA POENITENTIUM:
(sich anschmiegend)
(Gretchen)
Neige, neige,
Du Ohnegleiche,
Du Strahlenreiche,
Dein Antlitz gnadig meinem Glück!
Der früh Geliebte,
Nicht mehr Getrübte,
Er kommt zurück.

SELIGE KNABEN:
(in Kreisbewegung sich nähernd)
Er überwächst uns schon
An mächt'gen Gliedern,
Wird treuer Pflege Lohn
Reichlich erwidern.
Wir wurden früh entfernt
Von Lebechören;
Doch dieser hat gelernt,
Er wird uns lehren.

UNA POENITENTIUM:
(Gretchen)
Vom edlen Geisterchor umgeben,
Wird sich der Neue kaum gewahr,
Er ahnet kaum das frische Leben,
So gleicht er schon der heil'gen Schar
Sieh, wie er jedem Erdenbande
Der alten Hülle sich entrafft.
Und aus ätherischem Gewande
Hervortritt erste Jugendkraft!
Vergönne mir, ihn zu belehren,
Noch blendet ihn der neue Tag!

MATER GLORIOSA:
(und Chor)
Komm! Hebe dich zu höhern Sphären!
Wenn er dich ahnet, folgt er nach.

DOCTOR MARIANUS:
(auf dem Angesicht anbetend)
(und Chor)
Blicket aut zum Retterblick,
Alle reuig Zarten,
Euch zu sel'gem Glück
Dankend umzuarten!
Werde jeder bess're Sinn
Dir zum Dienst erbötig;
Jungfrau, Mutter, Königin,
Göttin, bleibe gnädig!

CHORUS MYSTICUS:
Alles Vergängliche
Ist nur ein Gleichnis;
Das Unzulängliche,
Hier wird's Ereignis;
Das Unbeschreibliche,
Hier ist's getan;
Das Ewig-Weibliche
Zieht uns hinan.

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